Hintergrundinformationen
Seit 2004 existiert Schritte gegen Tritte in zwei Varianten: neben der Option "Südafrika" gibt es auch die neue Option "Flucht und Migration".
Beide Bausteine dienen dazu, Ausgrenzung und Rassismus als Themen struktureller, ethnischer und personaler Gewalt zu verdeutlichen und Jugend-
liche anzuregen, über ihre eigene Situation zu reflektieren. Mittlerweile werden mit Schritte gegen Tritte durchschnittlich 40 Schulen und 60 Kirchengemeinden
im Jahr mit Projekttagen, - wochen und Konfirmanden-Wochenenden erreicht.
In sechs Ausbildungsreihen sind bisher 140 Multiplikator/Innen ausgebildet worden, von denen bereits eine große Zahl an Schulen und Kirchengemeinden tätig ist. Die Multiplikator/innen arbeiten in regionalen Clustern, die die lokale Verortung und Projektverwaltung ab Schulen und in Kirchengemeinden in Absprache gestalten.
Im Raum Braunschweig wurde das Projekt von 1996 - 2007 im Rahmen des "Braunschweiger Modells zur Gewaltprävention" durchgeführt. Seit 1997 hat sich dabei eine enge Kooperation zur Arbeitsstelle Rechtsextremismus und Gewalt (ARUG) Braunschweig herausgebildet.. Daraus hervorgegangen ist eine Kooperation auch in der gemeinsamen Arbeit gegen Rechtsextremismus, die 2009 in der Erstellung einer Arbeitshilfe eines Unterrichtstages zum Thema "Gib dem Hass keine Chance - Neo-Naizis enttarnen!" mündet.



